Das von Mythen umrankte Requiem war die letzte Komposition des todkranken Wolfgang Amadeus Mozart. Bestellt wurde das Werk durch einen geheimnisvollen Boten - Mozart hat nie erfahren, dass der Auftraggeber Graf Franz Walsegg zu Stuppach war, der damit seiner verstorbenen Frau ein Denkmal setzen wollte. Mozart spürte sein Ende nahen, legte in die Komposition seine Todesfurcht und war überzeugt, damit seine eigene Totenmesse zu schreiben. Am 5. Dezember 1791 starb der Komponist. Das Requiem konnte er nur zu zwei Dritteln vollenden; noch auf dem Sterbelager soll er das «Lacrymosa» intoniert haben. Seine Witwe Constance hatte Angst, das Geld für das unfertige Werk zurückzahlen zu müssen und beauftragte Mozarts Freund Joseph Eybler mit der Ergänzung des Fragmentes. Er willigte zunächst ein, schickte die Partitur kurz darauf aber wieder zurück. Auch andere Musiker lehnten die Arbeit ab. Schliesslich übernahm Mozarts Schüler Franz Xaver Süssmayr die Vollendung des Requiems. Er nutzte zum Teil die von Mozart bereits verwendeten Themen und Motive, war aber auch auf eigene musikalische Ideen angewiesen. Das Requiem wurde schon bald zur bekanntesten sakralen Komposition Mozarts. Kaum ein anderes seiner Werke ist derart subjektiv geprägt, so reich an Kontrasten - innig, düster, grandios, verzweifelt, kraftvoll – und kaum eine Musik nimmt den Zuhörer von Anfang an so gefangen.
Leitung: Iwan Wassilevski
Solisten: Andrea Suter, Sopran
Barbara Erni, Alt
Michael Feyfar, Tenor
René Perler, Bariton-Bass
Symphonieorchester Biel-Solothurn TOBS
Opening hours
The 8 Mar 2026
Sunday
- 17:00
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